HKR 2019

Im Gespräch mit dem Hahnenkammsieger von 1989, Daniel Mahrer

Im Gespräch mit dem Hahnenkammsieger von 1989, Daniel Mahrer
21.01.2019

Zum Beginn der Hahnenkammwoche besuchte uns der ehemalige Skirennläufer aus der Schweiz Daniel Mahrer. 1989 konnte er die Abfahrt hier auf der Streif gewinnen. Mittlerweile ist der 57-Jährige im Sport und Eventmanagement tätig. Wir sprachen unter anderem über seinen Sieg und was es für ein Gefühl ist, nach Kitzbühel zurückzukommen.

Daniel, wie fühlt es sich an, als Streif Sieger nach Kitzbühel zu kommen?

Es ist immer wieder ein sehr erhebendes und schönes Gefühl hier. Die Strecke ist speziell, die Atmosphäre ist speziell, ich freue mich einfach jedes Mal, wieder nach Kitzbühel zu kommen.

Wenn du zurück denkst an deinen Sieg, was ist dir speziell in Erinnerung geblieben?

Von der Fahrt selbst eigentlich nicht mehr so viel, eher von der Party nachher, die hat wirklich großen Spaß gemacht (lacht). Aber natürlich genießt man den Sieg hier, es ist einfach etwas Besonderes.

Wie ordnest du deinen Streif Triumph in deiner Karriere ein?

Kitzbühel war ganz sicher der größte Sieg meiner Karriere. Natürlich auch meine Bronze Medaille bei der Weltmeisterschaft in Saalbach 1991, aber Kitzbühel war mein Karriere-Highlight.

Du bist jetzt als Organisator von Sportevents tätig, welche Art von Events organisierst du?

Ich organisiere die Gästebetreuung für eine Firma während der ganzen Hahnenkammwoche. Gemeinsam mit meinem Team sind wir für über 180 Gäste zuständig. Wir fahren mit ihnen Ski und versuchen, ihnen das Streiffeeling so gut als möglich zu vermitteln.

Wie findest du als ehemaliger Athlet den Schritt, die Europacup Athleten durch das Rennen auf der Streif an den Weltcup heranzuführen?

Es ist absolut genial. Das ist genau der richtige Schritt, dadurch können die Athleten die Streif kennenlernen und werden in der besten Art und Weise an den Weltcup herangeführt.

Wen zählst du für die diesjährige Weltcup Abfahrt zum Favoritenkreis?

Das gesamte österreichische Team hat gezeigt, dass man sie nie unterschätzen darf, aber natürlich ist auch mit Beat Feuz zu rechnen. Natürlich darf man auch nicht auf die Norweger und Italiener vergessen. Allgemein gibt es sicher um die 10 Rennläufer, die um den Sieg mitfahren können.

Danke für das Gespräch


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